Manchmal entsteht ein Weg erst, wenn man ihn rückwärts betrachtet.
Wenn ich heute auf mein Leben schaue, erkenne ich einen roten Faden, den ich viele Jahre selbst nicht sehen konnte.
Mein Weg zur Bildapotheke begann nicht mit einem fertigen Plan. Er entstand aus Erfahrungen, Begegnungen, Umwegen, Krisen, Neuanfängen, Reisen, beruflichen Stationen und aus der immer wiederkehrenden Frage:
Was hilft einem Menschen wirklich, in seine eigene Kraft zurückzufinden?
Heute bin ich ganzheitliche Lebensbegleiterin, Resilienztrainerin und Hüterin der Bildapotheke. Doch bis daraus meine heutige Arbeit wurde, durfte vieles zusammenfinden.
Ein Leben, das nicht immer geradeaus verlief
Mein Leben war bewegt.
Ich habe eigene Unternehmungen geführt, unterschiedliche berufliche Wege kennengelernt, mehrere Jahre die Welt bereist und dabei Menschen, Kulturen und Lebensweisen erlebt, die meinen Blick auf das Leben nachhaltig verändert haben.
Gleichzeitig gab es Zeiten, in denen das Leben ganz andere Aufgaben stellte. Lebenskrisen gehörten ebenso zu meinem Weg wie Krankheit, Veränderungen, Abschiede und die Begleitung von Pflegefällen innerhalb meiner Familie.
Manche Erfahrungen sucht man sich aus. Andere finden einen.
Und gerade diese Zeiten haben mich gelehrt, dass Stabilität nicht bedeutet, dass im Leben nichts mehr ins Wanken gerät. Stabilität bedeutet für mich vielmehr, immer wieder einen Weg zurück in die eigene Mitte finden zu können.
Die Suche nach dem, was Menschen wirklich trägt
Über viele Jahre arbeitete ich in unterschiedlichen sozialen und begleitenden Bereichen. Ich war unter anderem in der Alltagsbegleitung von Senioren, in der Integrationshilfe an einer Grundschule und im Pflegebereich tätig.
Dabei begegnete ich Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen. Und immer wieder wurde mir bewusst: Hinter dem Offensichtlichen liegt häufig noch etwas anderes.
Ein Mensch besteht nicht nur aus dem Problem, das gerade sichtbar ist.
Da sind Erfahrungen, Prägungen, Ängste, Fähigkeiten, Ressourcen, Wünsche und manchmal ein ganz kleines fehlendes Puzzleteil, das plötzlich etwas verändern kann.
Diese Erkenntnis hat meine berufliche Entwicklung stark geprägt. Es folgten Ausbildungen und Weiterbildungen unter anderem in ganzheitlicher Lebensbegleitung, Resilienztraining, Stressbewältigung, Sensitivitäts- und Ausdrucksmalerei sowie in bewegungs- und körperorientierten Bereichen.
Mit jeder Station kam ein weiteres Puzzleteil hinzu. Doch lange waren es eben genau das: einzelne Puzzleteile.
Als Kunst und Begleitung begannen, miteinander zu sprechen
Kunst und Malerei waren für mich nie nur Dekoration. Farben, Formen und Bilder können etwas berühren, lange bevor wir dafür Worte gefunden haben.
Parallel dazu entwickelte sich mein Verständnis für energetische Zusammenhänge weiter. Eine wichtige Grundlage meiner heutigen Arbeit bildet die Ausbildung und Anwendung der Energiearbeit bei meiner Mentorin Katharina von Bilderling (LifeGuide Institut in Hofstetten), die ich auf meinem Lebensweg kennenlernen und mitnehmen durfte.
Irgendwann begann etwas zusammenzufließen, das vorher scheinbar getrennt nebeneinander gestanden hatte:
meine Lebenserfahrung
meine berufliche Erfahrung
die Begleitung von Menschen
Resilienz und Stressbewältigung
energetische Arbeit
meine Verbindung zur Natur
die Kunst
Aus diesen einzelnen Elementen entstand nach und nach etwas Eigenes.Die Bildapotheke.
Mein innerer Malbriefkasten
Aus meiner Malerei und aus der Ausbildung in Energiearbeit hat sich etwas herauskristallisiert, das ich meinen inneren Malbriefkasten nenne. Ich habe gelernt, energetische Kräfte wahrzunehmen und sie alle zusammen im Malprozess in meine Bilder einfließen zu lassen, sodass beim Ansehen das energetisch hinterlegte System aktiviert wird.
Ein Jahr nach dem Ende meiner energetischen Ausbildung begann unsere Reisezeit, über zwei Jahre lang. Intuitiv wurde ich immer wieder an Naturorte geführt. Dort packte ich meine Malsachen aus und habe mit den Naturintelligenzen „gelernt“, diese Art von Bildern zu malen. Erst viel später habe ich erkannt, dass sich die Naturintelligenzen oft in meine Bilder einmalen. Feinfühlige Menschen und Freunde haben mich schon oft darauf angesprochen.
Am Fluss in Kutaissi hat es begonnen. In Paraguay ging die Reise zu Ende.
In Georgien lebten wir an einem kleinen Fluss. Dort saß ich auf einer schönen, überdachten Steinterrasse direkt am Wasser, und dort begann es. Ich hatte schon eine Reihe Bilder fertig, als neue Gäste in unser Guesthouse kamen. Man traf sich tagsüber, und es war immer dasselbe: Manche Menschen sahen meine Bilder, und ein Bild faszinierte sie ganz besonders.
Daraus wurden tiefe Gespräche mit diesen Herzen, und die Bilder habe ich ihnen anfangs geschenkt. Es ist mir ein Herzensanliegen, diese Bilder weiterzumalen und Menschen damit zu begleiten. Aus all dem hat sich bis heute die Bildapotheke entwickelt.
Die Bildapotheke ist deshalb für mich nicht einfach ein Konzept, das ich irgendwann entwickelt habe. Sie ist vielmehr die Essenz eines langen Weges.
In ihr verbinden sich energetisierte Aquarellbilder mit meinem Wissen und meinen Erfahrungen aus vielen Jahren der Begleitung von Menschen.
Es entstanden die Frequenz-Sequenz-Bilder: Bilder, die nicht nur betrachtet werden sollen. Sie laden zum Ein-Sehen ein.
Dabei steht nicht das viele Reden im Vordergrund. Es geht um einen ruhigen Raum, um Wahrnehmung und darum, dem eigenen System die Möglichkeit zu geben, auf seine ganz individuelle Weise zu reagieren.
Jedes Jahr entsteht die Bildapotheke neu und richtet sich damit auch nach den Herausforderungen ihrer Zeit. Für mich ist sie bis heute lebendig geblieben. Sie entwickelt sich weiter, genauso wie wir Menschen uns weiterentwickeln.
Warum ich mich nicht als Coach bezeichne
Ich sehe meine Aufgabe nicht darin, einem Menschen zu erklären, wie er sein Leben führen soll. Und ich möchte auch niemanden von mir abhängig machen. Deshalb verstehe ich meine Arbeit vor allem als Hilfe zur Selbsthilfe.
Ich begleite.Ich gebe Impulse.Ich öffne Räume.
Ich stelle meine Erfahrungen, meine Wahrnehmung und die Werkzeuge der Bildapotheke zur Verfügung. Doch der eigene Weg bleibt immer der Weg des Menschen, der vor mir sitzt.
Vielleicht ist deshalb der Begriff ganzheitliche Lebensbegleiterin für mich so passend. Denn manchmal braucht es keine Person, die vorangeht. Manchmal braucht es jemanden, der ein Stück des Weges mitgeht.
Hüterin der Bildapotheke
Heute bezeichne ich mich als Hüterin und Bewahrerin der Bildapotheken. Dieses Wort beschreibt mein Verhältnis zu meiner Arbeit sehr genau. Denn ich empfinde die Bildapotheke nicht als etwas Starres oder Fertiges. Ich darf sie entwickeln, bewahren, weitertragen und Menschen zugänglich machen.
Dabei ist mir die persönliche Begegnung besonders wichtig. Hinter jeder Anfrage steht ein Mensch mit einer eigenen Geschichte. Und genau deshalb gibt es für mich keine Begleitung von der Stange.
Es geht nicht darum, möglichst viele Methoden anzuwenden. Es geht darum herauszufinden: Was braucht dieser Mensch jetzt? Das Wunderbare am Bildapotheken-System ist, dass es jedem Menschen seine individuell richtigen Antworten und seine individuellen Möglichkeiten gibt.
Manchmal ist es ein Gespräch.
Manchmal ein Bild.
Manchmal Ruhe.
Manchmal ein Perspektivwechsel.
Und manchmal ist es dieses eine fehlende Puzzleteil.
Vielleicht beginnt genau hier Dein eigener Weg
Wenn Du auf diese Seite gekommen bist, suchst Du möglicherweise selbst gerade nach einer Veränderung. Vielleicht weißt Du bereits sehr genau, worum es geht. Vielleicht spürst Du aber auch nur, dass etwas nicht mehr so bleiben soll, wie es gerade ist.
Beides darf sein.
Du musst nicht bereits alle Antworten kennen. Was Du mitbringen solltest, ist die eigene Entscheidung, Dich auf den Weg zu machen. Alles Weitere dürfen wir gemeinsam anschauen.
Auf einen Blick
Meine fachlichen Grundlagen
2008Begleitung meiner an Demenz erkrankten Schwiegermutter, der Anfang meines Wegs der Begleitung
2013Seminarleiterin für Sensitivitäts- und Ausdrucksmalerei, Institut IEK Berlin
2013Alltagsbegleiterin nach § 87b
2014 bis 2020Berufspraxis in Alltagsbegleitung, Pflege und als Integrationshelferin an einer Grundschule
2016Resilienzcoach und Seminarleiterin für Stressbewältigung, Institut IEK Berlin
2021KaTao-Lebenscoach bei Katharina von Bilderling, LifeGuide Institut
2021 bis 2024Reisezeit und Leben im Ausland
seit 2025Selbstständig als ganzheitliche Lebensbegleiterin, unter anderem Resilienztraining bei der rebeq GmbH, Gladbeck. Danach entstand 2025 das erste Bildapotheken-System
Eine persönliche Begegnung und sich in die Augen schauen, erzählt mehr als jedes geschriebene Wort.